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Eine europaweite Untersuchung der 30 beliebtesten Onlineshops hat nun ergeben, dass lediglich zwei Onlineshops ihren CO2-Ausstoß beim Paketversand kompensieren: Otto und Zalando. Die Untersuchung wurde vom European Circular Bioeconomy Fund (ECBF) durchgeführt. Hier ist also noch Luft nach oben. Das Umweltbewusstsein der beliebtesten Versandhändler in Deutschland und Europa ist noch verbesserungswürdig, wie die Studie zeigt.

Doch nicht nur der Ausgleich von CO2 sollte beim Umweltschutz eine Rolle spielen. Auch der Verzicht auf Plastik bei der Verpackung und die Verwendung von nachhaltigem Versandmaterial ist ein wichtiger Aspekt, auf den Firmen achten sollten. Die Untersuchung zeigt, dass sich die Geister hier scheiden. Von den 30 untersuchten Unternehmen benutzen 18 Papier oder Pappe für den Paketversand, während auch bei der Verwendung von Plastik die Anzahl der Unternehmen 18 beträgt. Bei neun Firmen wird sowohl Papier als auch Plastik genutzt.

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Der Trend um Second-Hand-Ware ist momentan groß und kommt gleichzeitig der Umwelt zugute. Allerdings bieten nur vier der 30 Webshops auch Second-Hand-Produkte auf ihrer Webseite an. Auch die Zurücknahme von alter Ware wie beispielsweise von Elektrogeräten bei einem Neukauf wird immer beliebter. Allerdings nehmen in diesem Fall nur zwei Firmen alte Elektrogeräte an: Mercadona und Zalando.

Der Managing Partner des ECBF, Michael Brandkamp, hatte zu den Resultaten folgendes zu sagen: „Händler und deren Arbeitspraxis können Verbraucher beim nachhaltigen Einkaufen behindern. Die immer stärker wachsende Nachfrage nach ESG-Konformität sowohl bei vonseiten der Regierungen, Investoren und Konsumenten werden hier jedoch in Zukunft zum Handeln anregen. Dabei ist es jedoch wichtig, dass sich die Unternehmen nicht auf diesen Standards ausruhen, sondern eigene Konzepte umsetzen. Diese dürfen auf keinen Fall als Greenwashing verenden, sondern müssen aktiv evaluiert und kontinuierlich optimiert werden. Dabei kann auch die Zusammenarbeit mit innovativen Jungunternehmen helfen, bspw. bei der Einführung umweltfreundlicher Textilien oder biologisch abbaubarer Plastikalternativen.“

Er sagt auch: „Bei ECBF sind wir davon überzeugt, dass das Fortbestehen vieler Branchen von der Zusammenarbeit mit aufstrebenden Startups aus dem Biotech-Bereich abhängt. Durch den engen Kontakt mit unserem Investoren-Netzwerk erkennen wir, dass sich die Sichtweise von Kapitalgeber verändert: Der früher gesehene Trade-off zwischen Rendite und Impact hat sich aufgelöst. Mehr noch – Investoren sehen heute keinen Trade-off, wenn Unternehmen keine ESG-Strategien verfolgen. Die Wirtschaft wendet sich also immer mehr dem Thema Nachhaltigkeit zu, was auch für globale Player wie die Unternehmen dieser Untersuchung Auswirkungen haben wird.“

Quelle: E-Commerce Magazin

 

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