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Die Juister Inselapotheke testet gemeinsam mit der Deutsche-Post-Tochter DHL die Zukunft: Seit September wird die Insel Juist per Drohne mit Medikamenten versorgt.

In Zusammenarbeit mit der Seehund Apotheke Juist richtet DHL einen Lieferservice vom Festland auf die Insel Juist für dringende Arzneimittel ein. Der Test wird mit der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) durchgeführt. "Dort, wo normale Flugzeuge nicht starten oder landen können, kann der Paketkopter noch fliegen", sagte Andrej Busch, DHL-Paketchef für Deutschland und Europa.

Das Fluggerät habe auch bei Dunkelheit, Regen und Nebel funktioniert und konnte Medikamente transportieren, bereits 20 Flüge seien problemlos durchgeführt worden. Aus Sicht der Deutschen Post war die Versorgung mit der DHL-Paketdrohne daher erfolgreich. Die Kapsel beinhaltet eilige Medikamte für die Inselapotheke. Bis zu 1,2 Kilogramm schwere Fracht wurde bisher transportiert.

Trotzdem steht das Forschungsprojekt noch am Anfang, für Angaben bezüglich der Wirtschaftlichkeit sei es noch zu früh da hierzu noch keinerlei Zahlen zu Kosten vorliegen. Es wird aber auf jeden Fall weitergeforscht werden. "Der Paketkopter wird bei Hindernissen wie Bergen und Wasser interessant, wenn dahinter Menschen versorgt werden müssen.", so Paketchef Busch.

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