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Paris steht „Amazon Prime Now” kritisch gegenüber Stadtverwaltung spricht Sorgen bezüglich des Wettbewerbs aus, der als „deloyal“ bezeichnet wird. Nachdem Amazon den Lieferservice „Prime Now“ im Juni in Paris eingeführt hat, melden sich nun kritische Stimmen aus der lokalen Umgebung. Olivia Polski, Repräsentantin der Abteilung für Handwerk, freie Berufe und Selbstständige, kritisierte den Service streng. „Amazon Prime“, so laut Polski, würden den stationären Nachbarschaftshandel, als auch die Bewohner Paris durch Auswirkungen hinsichtlich der Citylogistik und der darauffolgenden Luftverschmutzungen direkt und indirekt beeinflussen. 

Lokale Versandunternehmen sollen laut der Pariser Stadtverwaltung nicht von Amazon ausgegrenzt werden.

"Amazon Prime“ bietet Lieferungen innerhalb einer Stunde zu einem Preis von 5,90 € Lieferkosten sowie kostenlose Lieferung innerhalb eines zweistündigen Lieferungsfensters, an. Im 18. Arrondissement hat Amazon ein dementsprechendes Lager für den Service gebaut, von dem aus auch bis zu 4000 Lebensmittel ausgeliefert werden können. Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo prüft vermeintlich währenddessen, ob gegen Amazon rechtliche Schritte angewendet werden können, damit lokale Unternehmer nicht unterboten werden. Zudem erwähnte Hidalgo Amazons Strategien, geringere Steuern zu zahlen.

Quellen: Verkehrsrundschau; Spiegel Online

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