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Türkische Industrieunternehmen erhalten mit dem Bau des ersten privat betriebenen Binnenfrachtterminals des Landes, dem Railport, eine neue wettbewerbsfähige Verkehrsoption für große Distanzen.

Entwickelt wird das neue Projekt von der türkischen Arkas Holding, einem Logistikunternehmen, das See-, Land-, Schienen- und Lufttransporte integriert, und Duisport, Deutschlands Full-Service-Dienstleister im Logistiksektor. Es wird teilweise durch Darlehen der EBWE und der ICBC Türkei in Höhe von jeweils 30 Millionen Dollar finanziert. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 86 Millionen Dollar.

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Railport ist ein innovatives Geschäftskonzept im Transportsektor, das mehrere Verkehrsträger für den Gütertransport wie LKW und Bahn kombiniert. Es wird in der Provinz Kocaeli, einem großen Industriezentrum in der Türkei, gebaut und dient der Industrie im Nordwesten, einschließlich der Hauptstadt Ankara. Das neue Logistikzentrum wird den Güterverkehr auf der Schiene innerhalb der Türkei sowie zwischen Asien und Europa erleichtern und dem Handel zwischen europäischen, balkanischen und zentralasiatischen Ländern über die Eisenbahnverbindung Baku-Tbilisi-Kars zugutekommen.

Die Terminalfläche wird 26,5 Hektar umfassen. In der ersten Phase des Projekts wird Railport 105 000 TEUs und 500 000 Tonnen Stückgut umschlagen. Es wird über 5 000 Quadratmeter Lagerfläche verfügen.

Nandita Parshad, EBWE-Geschäftsführerin für nachhaltige Infrastruktur, sagte dazu: „Arkas Railport kombiniert verschiedene Verkehrsmittel auf innovative, effiziente und umweltfreundliche Weise. Es zeigt, was die Beteiligung des Privatsektors für einen besseren Handel und eine bessere regionale Integration bewirken kann, und wir freuen uns sehr, dieses Meilenstein-Infrastrukturprojekt in der Türkei zu unterstützen."

Ozgur Kalelioglu, Präsident der Port and Terminal Services Group bei der Arkas Holding, fügte hinzu: „Wir freuen uns, eine Vorreiterrolle zu übernehmen und die Kapazität der Terminals für effektive, umweltfreundliche kombinierte Verkehrsmittel zu entwickeln. Das Projekt vereint die Expertise des Seeterminals der Arkas Holding und das Know-how von Duisport, dem größten Hinterland-Hubbetreiber Europas. Unser Ziel ist es, ein Gateway-Terminal für den Schienengüterverkehr für die türkische Industrie zu schaffen und die Entwicklung des intermodalen Verkehrs in die und aus der Türkei zu unterstützen."

Die Unterstützung einer nachhaltigen Infrastruktur in der Türkei ist eine der Möglichkeiten, wie die EBWE den türkischen Privatsektor und die Wirtschaft des Landes ankurbelt. Die EBWE ist einer der führenden institutionellen Investoren des Landes und hat seit 2009 über 11 Milliarden Euro in 283 Projekte in der Türkei investiert. Die überwiegende Mehrheit der EBWE-Investitionen in der Türkei entfällt auf den privaten Sektor. Die Hälfte des Portfolios der Bank in der Türkei umfasst Investitionen zur Förderung einer nachhaltigen Energie- und Ressourcennutzung.

Quelle: hellenicshippingnews.com

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