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Die weltweite Logistik steht derzeit unter enormem Druck. Aufgrund der Coronakrise müssen teilweise ganze Häfen in Asien zeitweise stillgelegt werden, wodurch es zu Staus von Containerschiffen kommt, während sich andernorts leere Container stapeln.

Die Lieferketten wurden weltweit durch die Coronapandemie völlig durcheinandergebracht. Dies führt auch dazu, dass die Preise für Containerfracht sein der Krise um das Fünffache angestiegen sind. Vor allem große, voluminöse Fracht aus dem asiatischen Raum wird nur noch zu horrenden Preisen oder teilweise gar nicht mehr transportiert. Experten sind sich einig: Es muss ein Strukturwandel her, denn die Konsequenzen, die gestörte Lieferketten mit sich bringen, können unmöglich allein auf dem Rücken von LKW ausgetragen werden. Die Industrie setzt vor allem auf eines: mehr Fläche für Lagerhaltung. Aus ebendiesem Grund schießen die Preise für Logistikimmobilien derzeit in die Höhe. Gleichzeitig sinkt der Wert von Einzelhandelsflächen, da immer mehr Verbraucher ihre Waren lieber online bestellen als diese im Fachgeschäft zu kaufen.

Logistik Fahrer Doppelbesetzung
Weltweit stauen sich derzeit Containerschiffe, da ganze Häfen aufgrund der Coronakrise zweitweise sill gelegt werden müssen.

Der Chef der Bundesvereinigung Logistik BVL Thomas Wimmer äußert sich zur Situation wie folgt: „Wir haben ja viele Prognosen gehabt, die meisten meinten ja wir sind 2020 mit der gesamten Geschichte durch. Jetzt sind wir am Anfang von 22 und immer noch nicht durch. Dann wird es natürlich auf der einen Seite wiederum zu Knappheiten führen, beispielsweise wenn zu viele Menschen erkrankt sind und insofern kann ich Ihnen keine seriöse Antwort geben außer die: In 2023 wird alles besser.“

Gleichzeitig leider im Moment die Logistikbranche selbst unter den stockenden Lieferketten. So können beispielsweise keine neuen Fahrzeuge gebaut werden, weil Teile nicht geliefert werden. Hierzu erklärt Wimmer: „Die Lieferung von Fahrzeugen ist kritisch, solange Steuergeräte fehlen oder wichtige Elektronikkomponenten. Sie kriegen bestimmte Fahrzeuge immer noch, das hängt davon ab, wie gut die jeweiligen Firmen disponiert und ihre Kapazitäten eingeplant haben, mit dem was verfügbar ist. Und es gibt andere, da wird es eben nicht gehen, daher ist das kritisch.“

Quelle: rbb inforadio

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