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Die Lokführergewerkschaft GDL hat für diese Woche erneute Bahnstreiks angekündigt. Da rund ein Fünftel aller Waren über die Schiene transportiert wird, ist zu erwarten, dass der Stillstand nicht nur für den Personenverkehr, sondern auch für die Logistikbranche schwerwiegende Folgen hat.

So äußerte sich der Bahnsprecher: „Wenn unsere Güterzüge bestreikt werden hat das schon nach kurzer Zeit unmittelbare Auswirkungen auf die Versorgungs- und Lieferketten aller Industriebranchen in Deutschland.“ Nicht nur innerhalb Deutschlands selbst käme es zu Unterbrechungen, sondern auch in die Nachbarländer, deren Lieferketten quer durch das Land laufen und die somit auf den Verkehr innerhalb Deutschlands angewiesen sind.

Mittlerweile werden rund 18 Prozent aller Waren in Deutschland über den Schienengüterverkehr transportiert, darunter auch viele Paketsendungen. Jens Wollesen, Vorstand beim Speditionskonzern Hellmann Worldwide Logistics, erklärt: „Die angekündigten Streiks der GDL haben massive Auswirkungen auf die Transportketten.“ Aufgrund des Streiks müsse er pro ausgefallenem Zug 40 LKW losschicken. Wollesen hierzu: „Das führt jedoch nicht nur zu höheren Kosten, sondern ist auch mit einem deutlich höheren CO2-Ausstoß pro Transporteinheit verbunden.“

Bei der Deutschen Post werden rund sechs Prozent aller Sendungen mit dem Zug transportiert. Pro Zug sind es ca. 100.000 Pakete, die von einem zum anderen Ort gebracht werden. Auch hier könnte es also zu Lieferproblemen und Verspätungen kommen. Ein DHL-Sprecher äußerte sich zu den Streiks wie folgt: „Wir werden auf zeitkritischen Frachtverbindungen auf den Straßenverkehr umschwenken.“

Quelle: Handelsblatt

 

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