Der Oberste Gerichtshof der USA hat entschieden, dass die unter IEEPA verhängten Zölle rechtswidrig waren. In Reaktion darauf hat die US-Administration diese Zölle durch einen neuen globalen Zoll gemäß Abschnitt 122 des Trade Act von 1974 ersetzt.
Was hat sich geändert?
- IEEPA-Zölle wurden offiziell beendet.
- U.S. Customs and Border Protection (CBP) hat bestätigt, dass IEEPA-Zölle ab dem 24. Februar 2026, 00:00 Uhr (EST), nicht mehr auf Waren, die in die USA eingeführt werden, angewendet werden.
- Ein neuer globaler Importzoll wurde unter Abschnitt 122 des Trade Act von 1974 eingeführt.
- Dieser neue Zoll beträgt derzeit 10 % und gilt ab dem 24. Februar 2026.
- Eine Erhöhung auf 15 % wurde angekündigt, die endgültige Bestätigung und Umsetzungsdetails durch die CBP stehen jedoch noch aus.
Was bedeutet das für Sendungen?
Sendungen aus Deutschland
Waren, die in Deutschland hergestellt wurden, unterliegen vorerst weiterhin einem zusätzlichen Zoll von 10 %.
Sendungen aus anderen Ländern
Viele Produkte aus anderen Ländern könnten einen niedrigeren zusätzlichen Zollsatz als unter den vorherigen IEEPA-Zöllen haben.
Was bleibt unverändert?
Die folgenden Zölle und Regeln bleiben bestehen:
- Standard-Importzollsätze der USA (MFN-Sätze)
- Abschnitt-232-Zölle (z. B. bestimmte Stahl- und Aluminiumprodukte)
- Abschnitt-301-Zölle (hauptsächlich auf bestimmte Waren aus China)
- Die aktuelle Aussetzung der zollfreien Behandlung für Sendungen mit geringem Wert (de minimis)
Häufig gestellte Fragen
Werden bereits gezahlte IEEPA-Zölle erstattet?
Derzeit gibt es keine Richtlinien der US-Zollbehörde zu Rückerstattungen. Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs hat dies nicht behandelt, und ein Erstattungsverfahren wurde bisher nicht angekündigt.
Werden weiterhin IEEPA-Zölle erhoben?
IEEPA-Zölle gelten weiterhin bis zum 24. Februar 2026. Danach treten sie nicht mehr in Kraft.
Sind andere US-Handelszölle betroffen?
Nein. Die Zölle nach Abschnitt 232 und 301 bleiben vollständig bestehen.
Was ist zu erwarten?
- Aktualisierte Zollerklärungen für USA-Sendungen ab dem 24. Februar 2026.
- Unsere Systeme werden die neuen Sätze automatisch für Delivered-Duty-Paid (DDP)-Berechnungen übernehmen, sobald die endgültigen Umsetzungsrichtlinien der CBP veröffentlicht werden.
- Waren Deutschland bleiben vorerst bei 10% zusätzlichem Zoll.
- Einige Sendungen aus anderen Ursprungsregionen könnten von niedrigeren Zusatzzöllen profitieren.
- Es kann eine kurze Anpassungsphase geben, bis die endgültigen Umsetzungsdetails bestätigt sind.

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