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Nachdem Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Ägypten, Libyen und der Yemen die diplomatischen Beziehungen zu Katar aufgelöst hatten, werden sich sowohl Passagier- als auch Cargotransportrouten verändern. Qatar Airways dürfen nun nicht mehr den Luftraum dieser Länder betreten oder durchqueren. Diese Einschränkungen werden zu längeren Routen und höheren Brennstoffkosten führen. Weiterhin könnte noch nicht bewegtes Frachtgut für längere Zeit gestrandet bleiben, während Qatar Airways sich an neue Routen anpasst. Kunden wird geraten, sich für weitere Informationen an die nächste Qatar Airways Cargo Niederlassung zu wenden. 

Qatar Airways Cargo
Kunden wird geraten, sich direkt an Qatar Airways Cargo zu informieren

Etihad Cargo ließ daraufhin in einer Presseerklärung verlauten, dass alle Kunden mit Frachtladungen nach und aus Doha kontaktiert und über Alternativrouten informiert werden. 

Laut Henri Barkey, Direktor des „Middle East Program” im Wilson Center, wird die hierdurch entstandene Lücke vorwiegend durch die Türkei, Russland und dem Iran gefüllt werden, was zu komplexen Verschiebungen der politischen Beziehungen nicht nur in der Region, sondern auch auf dem globalen Markt führen kann. Auch die USA könnten laut Barkey betroffen sein. 

Die Isolierung Katars basiert vordergründig auf Katars Unterstützung der Muslimbruderschaft sowie der Terrormilizen Al Kaida und dem sogenannten „Islamischen Staat”. Katarische Bürger haben bereits mit Hamsterkäufen begonnen, da ein großer Teil von Nahrungsmitteln über Saudi-Arabien ins Land eingeführt wird. Kuwait hat sich bereits als Vermittler in potenziellen Dialogen bereitgestellt. 

Quelle: Air Cargo World; Taggesschau

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