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"U.S. Post: Nicht zu verkaufen" – das war die die Botschaft bei einer Montagsdemonstration gegen die Privatisierung der US-Post, USPS.

Die Demo war eine von vielen, die im ganzen Land am Columbus Day abgehalten wurden. Postangestellte sagen, dass die Privatisierung der US-Post die Qualität der Postzustellung beeinträchtigen könnte. Die Regierung von Präsident Donald Trump schlug im Juni eine Umstrukturierung der Post vor, mit dem Ziel Verbesserungen durchzuführen, um den Ansprüchen eines immer technischer werdenden Umfelds zu entsprechen.

USPS

Laut Don Griggs, Präsident der Georgia State Association of Letter Carriers, könnte die Transformation von USPS in ein privates Unternehmen höhere Kosten für Kunden bedeuten, aber auch niedrigere Löhne oder gar Entlassungen für Postangestellte. Werde der Postdienst privatisiert, wirke sich das auf die Arbeitsplätze aus und nicht nur auf die Servicequalität. Viele ländliche Gebiete würden vom Service ausgeschlossen werden. Die Privatisierung könne außerdem zu einer Reduzierung von Liefertagen führen, was sich negativ auf Medikamentensendungen auswirken würde.

Bei der Demo in an der Ecke Mulberry Street und Martin Luther King Jr. Boulevard vor dem Bezirksamt des US-Kongressabgeordneten Sanford Bishop, waren rund 15 Personen vor Ort, die mit Schildern gegen die Privatisierung plädierten.

USPS hatte einen Nettoverlust von 2,7 Milliarden US-Dollar für das Geschäftsjahr 2017. Die Betriebskosten werden durch die Gebühren gedeckt, die für Postdienste erhoben werden. Laut dem Wall Street Journal vom Juni dieses Jahres, müsse USPS nun eine positive Finanzlage aufzeigen, bevor es zu privaten Investitionen kommen könne.

Quelle: macon.com

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