}

Die argentinische Wirtschaft hat im vergangenen Jahr endlose wirtschaftliche und politische Stürme überstanden – der E-Commerce hat allen Erwartungen widersprochen.

Paket nach Argentinien

Nach einem wirtschaftlich gesehen harten Jahr befindet sich die argentinische Wirtschaft tief in der Rezession. Bis zum zweiten Quartal dieses Jahres soll es für die argentinische Wirtschaft auch nicht besser aussehen. Ab dem zweiten Quartal hofft die Regierung allerdings darauf, dass sich eine starke Erholung einstellen wird. Steigende Arbeitslosigkeit und hohe Inflation bleiben eine ernsthafte Bedrohung.

Trotz dieses düsteren Umfelds sieht Argentinien einen Lichtblick im E-Commerce, der einen Aufwärtstrend verzeichnen soll, wenn es weiterhin von neuen disruptiven Trends wie dem verstärkten Einsatz künstlicher Intelligenz, der Produktsuche per Sprache, der Nutzung sozialer Netzwerke und dem Einsatz von Technologien zur Verkürzung der Lieferzeiten profitieren kann.

Laut Worldpay soll der E-Commerce Sektor in Argentinien zwischen 2018 und 2022 voraussichtlich um 83 Prozent wachsen. Trotz eines schwierigen Jahres in Argentinien zeigten die Online-Verkäufe im vergangenen Jahr weiterhin Anzeichen von Wachstum im Einklang mit der technologischen Entwicklung. Nach Angaben der Argentinischen Kammer für den elektronischen Geschäftsverkehr wuchs der E-Commerce im Jahr 2018 um 47 Prozent auf 229,8 Milliarden argentinische Pesos (rund 8,2 Milliarden Dollar).

Im Jahr 2018 wurden 120 Millionen Produkte online verkauft, 25 Prozent mehr als im Jahr 2017. Diese wurden über 79 Millionen Online-Kassen gekauft: Das sind 32 Prozent mehr als im Vorjahr. Der durchschnittliche Kaufbetrag betrug 103,1 Dollar, die beliebtesten Einkaufskategorien waren Lebensmittel und Getränke, Haushaltsartikel und Kleidung.

Der Trend zum mobilen Einkauf nimmt zu. Im Jahr 2018 nutzten rund 45 Prozent der Käufer ihr mobiles Endgerät, um nach dem gewünschten Produkt zu suchen. Dies entspricht einer Steigerung von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Obwohl Kreditkarten nach wie vor die dominierende Zahlungsmethode sind, die von 78 Prozent der Nutzer bevorzugt wird, gewinnt der Einsatz von Debitkarten an Bedeutung.

In Bezug auf Logistik und Zustellung sank der Hauslieferanteil 2018 auf 39 Prozent gegenüber 47 Prozent im Jahr 2017. Die neue Zustellmöglichkeit an einen Abholort (Kioske, Zeitungskioske, Cafés usw.) betrug 1 Prozent und die Expresszustellung von Terminal zu Terminal ebenfalls 1 Prozent.

Quelle: verdict.co.uk

nach oben