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Aufgrund des abschwachenden Marktes bewerten Frachtführer Luftfrachtraten neu – sie lockern die Blockbuchungen und suchen nach niedrigeren Tarifen.

Nach jüngsten, marktrelevanten Daten sank das Frachtvolumen zwischen Europa und der USA in der vergangenen Woche um 18 Prozent. Die Kapazität sank jedoch um 22 Prozent, was zeigt, dass die Fluggesellschaften auf die schwierige Marktsituation reagieren und die Auslastung halten. Das zweite Quartal erwies sich für Frachtunternehmen als mindestens so hart wie das erste.

Luftfracht

„Wir glauben, dass sich der Markt verändert hat“, sagte Essa Al-Saleh, Geschäftsführerin von Agility Global Integrated Logistics. „In den vergangenen zwei Jahren hat sich der Schwerpunkt auf Blockraumvereinbarungen gelegt, aber das ändert sich.“

Mit der bevorstehenden Hochsaison müssen die Fluggesellschaften einen Teil der Verluste aus dem ersten Halbjahr ausgleichen. Es scheint aber unwahrscheinlich, dass die Frachtführer derzeit hochpreisige Flächen buchen werden.

„Im Moment diskutieren wir über unsere Luftfrachtkapazitäten", sagte Bernhard Simon, Vorsitzender der Geschäftsführung von Dachser. Es sei wichtig, dass die Frachtführer gute Beziehungen zu den Fluggesellschaften aufrecht erhalten. „Wir müssen ein Spieler sein und in schwierigere Lieferketten eintreten. Man kann nicht nur in guten Zeiten verfügbar sein."

Zwei zuvor starke Jahre haben jedoch einige Spediteure ermutigt, ihre eigenen Kapazitäten zu vermarkten. EFL hat kürzlich einen exklusiven wöchentlichen 777F-Charter nach Pittsburgh über Doha gestartet, der eine Transitzeit von 72 Stunden aus Asien verspricht. Group Chief Executive S. Senthilnathan räumte den schlechten Markt ein, fügte aber hinzu, dass in einer Zeit, in der die meisten in der Branche vorsichtig bei der Kapazitätserweiterung seien und sich vor kommenden Herausforderungen hüteten, sei diese neueste Lösung ein Beweis für das Engagement, immer die Bedürfnisse ihrer Kunden in den Vordergrund zu stellen. Andere Frachtführer halten sich jedoch von ihren eigenen oder selbst kontrollierten Kapazitäten fern.

Der schlechte Markt und die Bemühungen der Frachtführer, die richtige Kapazität mit dem richtigen Tarif zu erreichen, haben ein Interesse an indexgebundenen Vereinbarungen geweckt, bei denen ein Tarif an einen Index gekoppelt ist und sich in Übereinstimmung mit dem Index bewegt. Auf diesem Wege würden Frachtführer so immer den richtigen Preis zahlen können.

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Quelle: theloadstar.com

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