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Wie berichtet, hat DHL Express seine Services nach und aus Wuhan aufgrund des sich verbreitenden Coronavirus eingestellt. Unternehmen in der Provinz Guangdong, zu der auch Shanghai gehört, bleiben bis zum 10. Februar geschlossen.

(Informationen hierzu finden Sie auf unserer länderspezifischen Informationsseite zu Sendungen nach China.)

Jetzt macht sich auch der Luftfrachtsektor auf mögliche Auswirkungen bereit, die den Maßnahmen den weiteren Ausbruch des tödlichen Virus zu stoppen, folgen. Mittlerweile sind alle British Airways Flüge ins und aus dem chinesischen Festland ausgesetzt worden. United Airlines, Cathay Pacific und Air Canada reduzierten bereits ihre Flüge. Die Mehrheit der Flüge nach und aus Wuhan wurde vergangene Woche eingestellt.

Frachtsektor

Bisher ist noch nicht klar, welche konkreten Auswirkungen dies auf den Luftfrachtverkehr haben könnte. Man gehen davon aus, dass die Lieferkette betroffen sein werde, da zum Beispiel LKW-Fahrer, Lagerarbeiter, Frachtabfertiger und Mitarbeiter in der Produktion nicht an ihren Arbeitsplatz zurückkehren könnten. Es gab Hinweise darauf, dass es einen erhöhten Nachfrageschub geben könnte, wenn die Fabriken und Anlagen wieder geöffnet werden.

Auch der Schienengüterverkehr ist vom Ausbruch des Coronavirus betroffen. Bis Ende Februar dürfen Züge Wuhan nicht mehr verlassen. Der Schienengüterverkehr aus anderen Provinzen ist derzeit noch in Bewegung.

In der Region um Xi'an – neben Wuhan ein weiterer wichtiger Knotenpunkt der Neuen Seidenstraße – fahren Güterzüge ganz normal ein und aus. Nach Angaben der Eisenbahngesellschaft RTSB seien alle Grenzübergänge für den Schienengüterverkehr noch offen.

Logistikunternehmen stehen momentan in regem Kontakt mit ihren Partnern in China und anderen betroffenen Ländern. Selbst wenn die Logistikbranche weiterhin operiert, ist die verarbeitende Industrie in China wie Fabriken und Produktionsanlagen stärker von den Auswirkungen des Virus betroffen – Fabriken in Wuhan sind seit dem 22. Januar bis auf weiteres geschlossen worden.

Laut Reuters erwarte die Russische Eisenbahn Beeinträchtigungen für den Güteverkehr nach Europa. Das solle vor allem an Verzögerungen beim Beladen liegen, die auf Schließungen einiger Fabriken in China zurückzuführen sind.

Quelle: railfreight.com, aircargonews.net, reuters.com

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