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Der Umsatz des Business-to-Consumer-E-Commerce in Frankreich wird Ende 2019 voraussichtlich 104,2 Milliarden Euro betragen. Das würde ein Plus von 12,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeuten, als der E-Commerce Sektor in Frankreich noch bei 92,6 Milliarden Euro lag. 

ECommerce in Frankreich

Dies ist eines von vielen Ergebnissen der Ecommerce Foundation, die eine kostenlose Ausgabe ihres Ecommerce-Berichts über Frankreich auf EcommerceWiki veröffentlicht hat. In diesem Jahr wird es wahrscheinlich das erste Mal seit 2014 sein, dass die Wachstumsrate des französischen E-Commerce unter 13 Prozent liegt.

Die Studie ergibt, dass der Anteil der Internetnutzer in Frankreich, die online eingekauft haben, auf dem Niveau des Vorjahres und vergleichbar mit den Vorjahren bleiben wird: Es wird erwartet, dass 75 Prozent der Bevölkerung Ende dieses Jahres online gehoppt haben werden. Die jährlichen Ausgaben pro Online-Shopper steigen jedoch von 2,126 Euro im Vorjahr auf voraussichtlich 2,346 Euro 2019.

Laut der Studie der Ecommerce Foundation ist Amazon der führende Online-Händler für Elektronik und Medien. Fast 1,2 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet der E-Commerce-Gigant gerade in diesem Bereich. Das ist deutlich mehr als andere große Elektronik- und Medienhändler in Frankreich, wie Apple, Cdiscount, Fnac und Auchan. Amazon ist auch der führende Online-Shop in Frankreich mit einem Umsatz von 2,19 Milliarden Euro im vergangenen Jahr.

86 Prozent der Befragten bevorzugen eine Lieferung zu Hause, während 83 Prozent die Artikel gerne in einer Zwischenstation geliefert bekommen. 38 Prozent holen Pakete gerne im Geschäft ab, während 24 Prozent zudem ihre Artikel im Geschäft bezahlten. Außerdem bevorzugen 13 Prozent die Zustellung am Arbeitsplatz, während 9 Prozent das Paket gerne an eine Schließfachstation schicken.

Die meisten französischen Käufer bevorzugen es, eine Online-Bestellung mit ihrer Bankkarte zu bezahlen. Dies war die bevorzugte Zahlungsmethode für 80 Prozent der Käufer. Online-Banking mit 11 Prozent, Verbraucherkredite mit 4 Prozent und Banküberweisung mit 1 Prozent waren die anderen gängigen Online-Zahlungsmethoden.

Die meisten ausländischen Besucher französischer Online-Shops kommen aus Großbritannien mit 18 Prozent, gefolgt von Deutschland mit 16 Prozent, Spanien mit 5 Prozent und Italien mit 4 Prozent. In der Zwischenzeit kaufen die französischen Verbraucher gerne im Inland ein. Im vergangenen Jahr kauften 60 Prozent von ihnen in französischen Geschäften ein, 36 Prozent im In- und Ausland und 4 Prozent nur im Ausland.

In Deutschland soll, wie berichtete, der E-Commerce Sektor auf 57,8 Milliarden Euro bis Ende dieses Jahres steigen

Quelle: ecommercenews.eu

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