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Luftfrachtraten haben abgehoben und sind seit der Wiederaufnahme der chinesischen Industrieproduktion im Steigflug.

Aufgrund des Coronavirus-Ausbruchs wurden viele Passagierflüge im asiatischen Raum gecancelt. Dadurch sind Frachtkapazitäten der Passagiermaschinen nicht verfügbar und Frachtplätze rar. Dabei werden üblicherweise etwa die Hälfte der weltweit beförderten Luftfracht im Bauch von Passagierjets und nicht in Frachtmaschinen befördert. In den vergangenen Wochen war die Luftfracht aber vor allem von reinen Cargoflugzeugen abhängig.

Aufgrund der Kürzungen von Passagierfliegern sei die Luftfrachtkapazität Chinas im Februar im Vergleich zum Vorjahr um 39 Prozent gesunken, so das Frachtunternehmen Agility Logistics. Refael Elbaz, Geschäftsführer des israelischen Unternehmens Unicargo, sagte der Preis sei mindestens dreimal so hoch, weil es keine Kapazitäten gäbe.

Die Frachtraten zwischen China und den USA sind laut den Daten des TAC-Indexes in den vergangen zwei Wochen um 27 Prozent auf 3,50 Dollar pro Kilogramm gestiegen sind. Wie berichtet wurde der Frachtsektor durch den Coronavirus in den vergangenen Monaten beeinträchtigt und einige Frachtunternehmen hatten aufgrund der niedrigen Nachfrage stark zu kämpfen. Der Preisanstieg kommt einigen Frachtbeförderern daher jetzt zugute und hilft Fluggesellschaften wie Cathay Pacific Airways einige ihrer Einnahmeverluste durch die Einstellung vieler Passagierflüge auszugleichen.

Aufgrund des Coronavirus-Ausbruchs ist in einigen Gebieten und Ländern mit Fracht und Versandverzögerungen bzw. Unterbrechungen zu rechen. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Informationsseite.

Quelle: reuters.com

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