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Viele Paketdienstleister versuchen trotz dem Paketboom in der Coronapandemie den Transport nachhaltiger zu gestalten, beispielsweise durch elektrisch betriebene Lastwagen oder recyclebare Verpackungen. Doch auch die Luftfracht hat sich nun zum Ziel gesetzt, ihren CO2-Ausstoß maßgeblich zu verringern.

So haben sich DB Schenker und Lufthansa Cargo zusammengeschlossen, um erstmal eine völlig CO2-neutrale Flugfrachtverbindung zu nutzen. Die erste Maschine, eine Boeing 777F hob am 1. April ab und soll Fracht zwischen Frankfurt und Shanghai transportieren. Klimafreundlich fliegt das Flugzeug deshalb, weil es mit Sustainable Aviation Fuel (SAF) betrieben wird. Damit werden wöchentlich rund 174 Tonnen Kerosin eingespart. Der Treibstoff besteht zum größten Teil aus Biomasseabfällen und stößt daher auch nur solches CO2 aus, das beim Wachstum von Pflanzen vorher aus der Atmosphäre entnommen wurde. Dorothea von Boxberg, Vorstandsvorsitzende von Lufthansa Cargo, macht klar, dass nachhaltiges Fliegen keine Zukunftsmusik mehr ist, sondern bereits heute verwirklicht werden kann: „Jetzt rufen wir gemeinsam die erste regelmäßige nachhaltige Frachtflugverbindung der Welt ins Leben. Damit ist der Weg für viele weitere Verbindungen dieser Art bereitet.“

Luftfracht will klimaneutraler werden
Die Luftfrachtbranche möchte klimaneutraler werden und mit einem umweltfreundlischen Treibstoff den CO2-Ausstoß verringern.

Genutzt wird das Projekt bereits von den Firmen Mercedes-Benz, ZF und Merck. Der Vorstandsvorsitzende von DB Schenker, Jochen Thewes, äußert sich zu dem Programm wie folgt: „CO2-neutrale Lieferketten sind jetzt auch mit der Luftfracht möglich. Unsere wöchentlichen Flüge zwischen Frankfurt und Shanghai sind der Anfang. Wir sind stolz, schon jetzt so viele Kunden von diesem zukunftsweisenden Produkt überzeugt zu haben.“ Er betont auch, wie wichtig eine Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik ist, um sauberes Fliegen vorantreiben zu können.

Quelle: Logistik Heute

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