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Yamato Transport und Rakuten sollen zu den Unternehmen gehören, die mit der japanischen Regierung zusammenarbeiten, um unbemannte Lieferroboter auf öffentlichen Straßen zu testen.

Laut einem Bericht der Nikkei Asian Review setzt die japanische Regierung einen Rat ein, der sich sowohl aus dem öffentlichen als auch aus dem privaten Sektor zusammensetzt, um operative und rechtliche Fragen rund um den Einsatz von Robotern zu prüfen. Unter den zu prüfenden Punkten gehört auch, wie die geltenden Straßenverkehrsgesetze gegebenenfalls geändert werden müssen. Zu den Ratsmitgliedern sollen Mitarbeiter von Mitsubishi Estate, Japan Post, Panasonic und ZMP, einem Technologieunternehmen aus Tokio, zählen.

Paketversand

(Bildquelle: postandparcel.info)

 

Die Roboter werden mit Kameras und GPS ausgestattet, um Pakete ohne menschlichen Eingriff zu liefern. Die Tests sollen bis März 2020 abgeschlossen sein. Japans Standardversand- und Expressversandunternehmen hatten Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Personal, um mit dem Anstieg der Liefernachfrage durch den E-Commerce-Boom Schritt zu halten. Der Einsatz von Paketrobotern wurde als eine mögliche Antwort auf das Problem vorgeschlagen.

Neben den automatisierten Auslieferungsrobotern haben auch japanische E-Commerce-Unternehmen, darunter Rakuten, die Möglichkeiten der Drohnenauslieferung untersucht. Rakuten kündigte Pläne für einen Drohnenlieferdienst an, um Produkte aus dem Seiyu LIVIN Yokosuka Store in Yokosuka City, an Besucher von Sarushima, einer Insel in der Tokyo Bay, zu liefern. Der Dienst soll am 4. Juli starten und rund drei Monate dauern. Es ist der erste kommerzielle Drohnenlieferdienst auf einer abgelegenen Insel, der für Nutzer in Japan entwickelt wurde.

Paketbots sind im Trend. Ford hat seine eigene Vision von Paketbots, die Pakete vom Kofferraum eines automen Fahrzeugs bis an die Haustüre liefern. Fedex testet seine autonomen Lieferbots in Memphis.

Quelle: postandparcel.info  

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