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Transglobal Express - weltweite Paketversanddienste
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Lästige Lieferwägen in den Innenstädten zu Lieferstoßzeiten und sogar darüber hinaus sind vielleicht schon bald passé. DHL ist zwar bereits seit 2014 mit Elektrobikes für Paketzustellungen unterwegs, jetzt aber testet der Versandriese in einem Pilotprojekt seine neuen überarbeiteten Bikes in Stuttgart und das mit Erfolg.

Die neuen Kurierräder laufen nicht auf zwei, sondern auf vier Rädern und sind außerdem stärker als ihre Vorgänger. Ein eingebauter Elektromotor soll den Kurieren das Radeln erleichtern und die können damit pro Akkuladung bis zu 50 Kilometer zurücklegen. Die sogenannten Cubicycles belaufen sich auf ungefähr 10 000 Euro.

Die grünen Paketzustellungen per Fahrrad sollen in Deutschland mehr als 16 Tonnen CO2 einsparen. Pro Fahrt können rund 90 Pakete transportiert und ausgeliefert werden. Die Pakete werden zunächst von einem Postdepot an die Tauschstation in der Kienestraße gebracht. Dort kommen nun die Fahrradkuriere ins Spiel und beladen ihre Cubicycles und liefern dann die Pakete aus.

Dieses Konzept der umweltfreundlichen CO2-armen Paketzustellung ähnelt dem von UPS, das Micro-Hubs für Zustellungen auf der letzten Meile in Hamburg eingeführt hat. Innenstädtische Zwischenlager kombiniert mit Fahrradzustellungen können Innenstädte CO2-freier machen und außerdem vielleicht schon bald die vielen Lieferwägen, die nicht nur zu Lieferstoßzeiten Fußgängerzonen blockieren, verdrängen.

Urbane Logistiklösungen sind allgemein auf dem Vormarsch. Transport und Logistik in Innenstädten befinden sich im Umschwung. Die Gemeinde Bad Hersfeld geht es im Kollektiv an: Einzelhändler, Gastronomen, Paketdienstleister und Stadt arbeiten zusammen, um eine gemeinsame Logistiklösung für das Lieferchaos zu entwickeln. City-Hubs wie sie DHL und UPS nutzen und nutzen wollen, spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Quelle: stuttgarter-nachrichten.de

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