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Lärm, Schadstoffe, fehlende Sicherheit in der Fußgängerzone – das alles ausgelöst von einem Liefersprinter nach dem anderen. Hannover tüftelt bereits an einer urbanen Logistiklösung und Bad Hersfeld hat jetzt auch die Nase voll und will dem Lieferchaos ein Ende setzen.

Lieferchaos

Zugegeben, das beschriebene Problem kennt nicht nur die Gemeinde Bad Hersfeld in Deutschland. Durch die stetig ansteigenden Paketzahlen und somit mehr Zustellungen und Liefervans in Innenstädten, haben viele Fußgängerzonen mit dem Lieferverkehr zu kämpfen. Wo sonst ein eine attraktive Einkaufsmeile war, scheint heute nicht nur zu Lieferstoßzeiten eine Durchfahrstelle für Zusteller und ihre Fahrzeuge zu sein. Logistiker suchen bereits nach neuen und innovativen Verkehrslösungen für Innenstädte.

In Bad Hersfeld kommt es täglich zu Konflikten, da es viele Fahrer einfach nicht mehr schaffen Ihre Ladung an Paketen in den vorgegebenen Lieferzeiten an die Empfänger zu bringen. Das bedeutet Stress für manch Zusteller, Fußgänger und Ordnungsbehörden.

Für das Liefer-, Verkehrs- und urbane Logistikproblem hat Bad Hersfeld nun eine potentielle Lösung parat. Einzelhändler, Gastronomen, Paketdienstleister und Stadt sollen zusammenarbeiten, um eine gemeinsame Lösung zu entwickeln. Im Vordergrund dieses Projekts steht ein Hub, ein Paketverteilpunkt, am äußeren Rand der Innenstadt. Bad Hersfelds neuer City-Logistik ähnelt der der Micro-Hubs für Zustellung auf der letzten Meile von UPS.

Dadurch wird nicht jedes Geschäft einzeln von einem zu großen Transporter oder Sprinter angefahren, sondern der Pakettransport wird gebündelt organisiert. Für die Zustellungen im Innenstadtbereich können zum Beispiel kleinere Lieferfahrzeuge zum Einsatz kommen, Kurierfahrräder wie bereits in London, Lieferbots, wie der bereits eingesetzte Postbot oder Transportdrohnen, wie Amazon, DHL oder Airbus sie eifrig weiterentwickeln.

Auf diesem Weg kann nicht nur der Lieferverkehr, sondern auch Lärm und CO2 Emissionen reduziert werden.

Quelle: focus.de

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