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Einige Unternehmen tüfteln und testen Drohnen als Transportmittel für Fracht und Pakete, darunter Versanddienstleister wie DHL und UPS aber auch andere Unternehmen wie Sabrewing oder DLR. Auch Airbus arbeitet in Partnerschaft mit Skyways an Drohnen für den Einsatz in dicht besiedelten städtischen Umgebungen.

Transport per Drohne

Andere Unternehmen stehen dem Transport per Drohne eher skeptisch gegenüber. Hermes und GLS zum Beispiel halten sich von eigenen Drohnenentwicklungsprogrammen vorerst fern und sprechen sich eher für anderweitige Methoden für die letzte Meile im urbanen Raum aus. Dazu zählen Ideen wie Paketschränke, zentrale Hubs und Lastenfahrräder anstelle von motorisierten Lieferwägen – wie sie von vielen Versandunternehmen bereits umgesetzt werden.

Ob sich die Paketzustellungen per Drohne im urbanen Raum bewähren können, bleibt abzuwarten.

Sie bieten aber bereits eine Lösung für schwer erreichbare Gebiete außerhalb des urbanen Raumes. Eine Kleinstadt in Ontario zum Beispiel profitiert von einem Drohnenlieferservice für Medikamente, Lebensmittel und Post. Vor der Drohnenlieferung war die Kleinstadt bislang nur per Boot im Sommer und per Eisstraße im Winter erreichbar und per Hubschrauber im Notfall.

Quelle: heise.de

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